Die popizze baresi der gastronomische Schatz Apuliens
Die popizze baresi, beliebte Snacks in Apulien, sind knusprig und weich und symbolisieren die gastronomische Tradition von Bari.
Du verlässt die Cattedrale di San Sabino und bist schon in Bari Vecchia. Du musst nichts suchen: Die Popizze findest du durch den Geruch. Der Duft von Frittiertem kommt, bevor du etwas siehst.
Es ist kein Lokal. Es ist eine offene Tür, eine Pfanne auf dem Feuer, jemand, der ununterbrochen frittiert. Menschen stehen da, essen im Stehen, lehnen an der Wand -- das ist das richtige Zeichen.
Die Popizze sind frisch frittierte Teigbällchen, serviert auf Papier, noch warm. Fast immer kommen sie mit Sgagliozze: frittierte Polenta-Quadrate, außen knusprig, innen weich. Du wählst nicht viel: Bestell eine Portion und iss, was kommt.
Die Preise liegen zwischen 2 und 3 €. Es gibt kein Schild, man sagt es dir nicht vorher. Bezahlt wird am Ende, oft in bar, ohne viel Formalität.
Sie passen gut zu einem Bier. In Bari ist Peroni das meistgetrunkene. Mit Wein ist es anders: Frittiertes braucht etwas Frisches und Leichtes, keine Schwere.
Die beste Zeit ist ab 17 Uhr. Dann wird es dunkler und die Gassen füllen sich. Am Wochenende ist mehr los, mehr Bewegung. Es wird fast ein spontaner Treffpunkt, nicht nur eine Station.
Hast du schon den Morgen am Molo San Nicola und den Nachmittag an Pane e Pomodoro verbracht? Dann runden Popizze den Tag gut ab. Nicht wegen einer Logik, sondern weil es oft so ist.
Du hältst fünf Minuten an, deine Finger werden fettig, das Papier wird fleckig. Dann ziehst du weiter.