Die beste Route, um Ostuni zu Fuß zu entdecken
Entdecken Sie die Wanderroute, die die Piazza della Libertà mit der Concattedrale von Ostuni verbindet, mit praktischen Tipps, einem Aussichtspunkt und der besten Zeit für die Tour.
Wer Ostuni besucht, schaut oft zur Concattedrale. Aber der wahre Genuss ist der Weg zwischen den zwei Hauptkirchen: der Concattedrale und der Kirche San Francesco.
In weniger als einem Kilometer durchquert man das Herz der Weißen Stadt: von der beeindruckenden Piazza della Libertà, die den Palazzo San Francesco - Sitz der Gemeinde - und die Kirche San Francesco d'Assisi mit ihrer eleganten barocken Fassade beherbergt, geht es entlang der Via Cattedrale. Der Weg ist nur für Fußgänger (etwa 700 - 800 Meter) und führt zum höchsten Punkt des historischen Zentrums, von dem aus man einen bezaubernden Blick auf die Piana degli Ulivi hat. Das Gebiet ist komplett für Fußgänger oder mit eingeschränktem Verkehr: Besser das Auto auf den äußeren Parkplätzenäußeren Parkplätzen abstellen und zu Fuß gehen.
Der Weg ist fast vollständig ansteigend und verläuft auf einem alten Steinpflaster. Für geübte Spaziergänger ist er nicht besonders anstrengend, aber mit Kinderwagen, Rollstühlen oder hohen Schuhen kann es schwieriger sein.
Unterwegs trifft man auf weiße Gassen, blumengeschmückte Balkone, kleine Handwerksläden, Restaurants und Ausblicke: Die Perspektive ändert sich ständig auf einer Straße, die den Charme des alten Dorfes bewahrt.
Oben angekommen erreicht man die Concattedrale di Santa Maria Assunta, berühmt für das große gotische Rosettenfenster, das die Fassade dominiert. Vor der Kirche öffnet sich ein malerischer Platz.Von der Concattedrale sind es nur wenige Minuten: Man geht etwa 60 Meter, biegt in die erste Straße rechts ein und folgt einem kurzen Weg zu einem natürlichen Balkon mit Blick auf das darunterliegende Tal. Von hier aus sieht man tausende jahrhundertealte Olivenbäume bis zum Adriatischen Meer. Direkt unter dem Aussichtspunkt liegt das Borgo Antico Bistrot, eines der ikonischsten Lokale in Ostuni. Im Sommer sitzen die Leute abends auf den Treppen, trinken etwas und genießen die Atmosphäre des historischen Zentrums.
Tipps, um diese Route optimal zu genießen
Meiner Meinung nach ist die Dämmerung die beste Tageszeit. Morgens, besonders im Sommer, liegt die Via Cattedrale komplett in der Sonne. Der Weg kann dann ziemlich heiß sein. Abends wird das historische Zentrum sehr belebt. Die Atmosphäre ist angenehm, aber die Menge erschwert es, die architektonischen Details in Ruhe zu betrachten und an Aussichtspunkten zu verweilen.Gegen Sonnenuntergang hingegen betont das Licht das Weiß der Häuser, die Hitze lässt nach und die Landschaft färbt sich in eindrucksvollen Tönen.Ein weiterer Vorteil ist, dass man zu dieser Zeit auch das Innere der Konkathedrale und der Kirche San Francesco besuchen kann. Abends bleibt das große Portal offen und das Innere wird von einem faszinierenden Spiel aus Lichtern und bunten Spiegeln erleuchtet.
Wenn die Zeit knapp ist, ist dieser Spaziergang die ideale Wahl.Auf einem kurzen Abschnitt durchquert man das historische Zentrum, bewundert die Hauptkirchen, entdeckt charakteristische Ecken und endet mit einem der schönsten Ausblicke auf die Piana degli Ulivi.Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Ostuni und anderen apulischen Städten, vor allem Lecce: Während dort der Barock überall dominiert, macht die moderne Urbanisierung es schwer, das ursprüngliche Aussehen des historischen Gefüges zu erahnen, das heute im städtischen Kontext eingebettet ist.In Ostuni hingegen endet die Via Cattedrale mit einem offenen Blick auf die Landschaft, der das alte Dorf abrupt unterbricht und zeigt, wie die Stadt einst ausgesehen haben muss, als ihre Grenzen mit dem Beginn dieser Ebene zusammenfielen, bevor sich das umliegende Gebiet veränderte.