Wettbewerb im Turmspringen in Polignano
Polignano a Mare veranstaltet den spektakulären Wettbewerb im Turmspringen aus großer Höhe, Teil der Red Bull Cliff Diving World Series, und zieht Besucher aus der ganzen Welt an.
Das Red Bull Cliff Diving in Polignano a Mare ist eines der spektakulärsten Events in Apulien. Die Plattformen werden direkt auf den Klippen aufgebaut. Die Athleten springen in die Tiefe vor der berühmten Bucht von Lama Monachile.
Live ist das Erlebnis wirklich besonders. Der Ort wird zu einem natürlichen Amphitheater. Tausende Menschen stehen auf Terrassen, Balkonen und Klippen, um den Wettkampf zu sehen. Die Atmosphäre ist elektrisierend. Vor jedem Sprung herrscht plötzlich Stille, bevor der Applaus kommt.
Ich fand es live beeindruckender als im Fernsehen. Nur von den Terrassen in Polignano sieht man die Höhe wirklich. Man spürt den Mut, den es braucht, um zu springen. Im TV sieht man technische Details besser. Aber live spürt man die wahre Größe der Klippe und den Aufprall im Meer.
Das gesagt, muss ich zugeben, dass ich Polignano ohne das Rennen bevorzuge. Schon in der Hochsaison ist der Ort voller Touristen. Die Gassen der Altstadt können sehr überfüllt werden.
Am Tag des Events wird es noch voller: Es kommen wirklich viele Leute. Einen guten Platz zu finden, um die Sprünge zu sehen, ist nicht einfach. Oft genießt man den Ort dann weniger. Man kommt vor allem wegen der Atmosphäre, dem einzigartigen Szenario der Klippen von Polignano und um zu sehen, wie sich der ganze Ort während der Veranstaltung verwandelt.
Das Event findet normalerweise zwischen Juni und Juli statt. In diesen Tagen wird Polignano a Mare sehr voll. Wenn man das Rennen sehen möchte, sollte man früh ankommen. So kann man in Ruhe einen guten Aussichtspunkt entlang der Terrassen oder in der Nähe von Lama Monachile wählen. Wir sind von Bitonto mit dem Zug gekommen. Das war eine gute Entscheidung, denn an diesem Tag wäre es viel schwieriger gewesen, einen Parkplatz zu finden. Wahrscheinlich hätten wir mehr Zeit mit der Parkplatzsuche verbracht als mit der Fahrt selbst. Mit den Regionalzügen haben wir wenig ausgegeben und sind direkt in der Stadt angekommen, nur wenige Schritte von den Sprüngen entfernt.