Traumstrände in Monopoli
Entdecken Sie die wunderbaren Strände von Monopoli, sandig und felsig, perfekt für jeden Bedarf.
Wir waren im Urlaub in Bari. Wir wählten ein B&B in Bari Vecchia: lebendiges historisches Zentrum, endlose Uferpromenade, alles zu Fuß erreichbar. Aber nach zwei Tagen dachten wir nur an eins: Meer 😎. Sand. Dafür fuhren wir von Bari nach Monopoli.
Also entschieden wir uns, zwei Tage in Monopoli zu verbringen.
Erster Tag: Zug und Altstadt
Das erste Mal fuhren wir mit dem Zug. Am Morgen war der Bahnhof in Bari voller junger Leute, die zum Meer wollten: leichte Rucksäcke, Handtücher über der Schulter. In weniger als einer halben Stunde waren wir in Monopoli. Von der Station liefen wir ins Zentrum.
Der erste Strand, den wir sahen, war Cala Porta Vecchia. Du kommst aus den Gassen des alten Dorfes und siehst ihn direkt: eine Sandhalbmond unter den Mauern, mit Booten und dem Glockenturm im Hintergrund. In echt sieht es genauso aus wie auf den Fotos.
Der Meeresboden ist flach und sandig, der Einstieg einfach, das Wasser ruhig. Für jemanden wie mich, der Sand bevorzugt, ist das fast eine natürliche Wahl. Der einzige Nachteil ist der Platz: Im Sommer liegen die Handtücher fast aneinander. Zentral, bequem, wunderschön, aber voll.
Nach einer Weile beschlossen wir, zu Fuß nach Porto Verde zu gehen, um den Unterschied zu sehen.
Hier ändert sich die Atmosphäre sofort. Die Bucht ist kleiner, versteckt zwischen Felsen und Vegetation. Mittags wird das Wasser leuchtend grün, viel heller als das gleichmäßige Blau von Cala Porta Vecchia.
Der Sand ist mit Felsen gemischt, und nach der Brandung wird das Wasser schnell tiefer. Ich bin ein Sandmensch: Hier ist der Sandstreifen nicht breit, und man landet zwangsläufig auf den Felsen. Das ist kein Nachteil an sich: Von den Felsen weht mehr Luft, die Hitze ist weniger spürbar, und die Aussicht ist weit und offen. Aber es ist nicht der Strand, wo du lange im knietiefen Wasser bleibst. Es ist frei, ohne aufdringliche Anlagen, aber klein!
Am Ende des ersten Tages sind wir zurück nach Cala Porta Vecchia gegangen und haben dort angehalten. Warum? Ganz einfach, ich mag Sand lieber.
Zweiter Tag: Mit dem Auto nach Porto Ghiacciolo
Am nächsten Tag änderten wir den Plan. Auto von Bari und Richtung Santo Stefano.
Porto Ghiacciolo liegt weiter vom Zentrum entfernt und bietet mehr Platz. Der Sand ist fein, das Wasser sehr klar - und ja, kalt. Der erste Sprung ins Wasser ist spürbar, aber man gewöhnt sich daran.
Es gibt ein ausgestattetes Lido (nicht billig) und einen großen, gepflegten freien Bereich. Im August ist auch hier viel los, besonders im freien Bereich, aber es fühlt sich weniger gedrängt an als in kleineren Buchten.
Der große, kostenpflichtige Parkplatz (etwa 5 Euro pro Tag) ist praktisch und erspart dir lange Sucherei.
Von den dreien hat mir dieser Ort am besten gefallen: Er vereint Sand, Raum und eine offenere Aussicht.
Wenn ich darüber nachdenke, könnten wir das nächste Mal direkt in Monopoli übernachten, vielleicht im Quartiere Murattiano, und mit dem Fahrrad nach Porto Ghiacciolo fahren. Ohne Zeitdruck, ohne Parkplatzsuche. Einfach Meer, mit einem anderen Rhythmus.