Savelletri: Meer und Apulische Kultur
Savelletri ist ein ideales Ziel für alle, die kristallklares Wasser und apulische Kultur suchen.
Savelletri setzt nicht auf große Effekte. Es ist ein kleines Dorf am Meer, das noch stark mit der Fischerei verbunden ist. Auch wenn der Tourismus stark zugenommen hat, bleibt der Geist des Ortes unverändert. Jedes Mal, wenn ich zurückkomme, fühlt sich alles vertraut an. Es ist klein, man würde nie denken, dass hier der G7 stattfand! Es wirkt wie eines der vielen hübschen Dörfer in Apulien, aber nicht mehr. Du kommst wegen des Meeres. Doch dann merkst du, dass du auch den Rest magst! Und du kommst wieder.
Das Meer hier ist wirklich klar. Aber es gibt oft Strömungen, die es aufwühlen. Dann wird es weniger kristallin. Die Küste wechselt zwischen niedrigen Klippen und kleinen Buchten. Diese sind felsig oder haben kleine Sandabschnitte. Man kann bei jedem Wetter schwimmen 😎. Die Strände sind nicht kilometerlang: Sie sind unterbrochen!
Die Strände bieten verschiedene Möglichkeiten. Es gibt organisierte Einrichtungen wie Lido Ottagono und exklusivere Beachclubs. Aber es gibt auch freie Abschnitte, wo du dein Handtuch einfach ausbreiten kannst. Du kannst wählen: Liegestuhl und Restaurant mit Meerblick oder ein einfacher Tag nur auf den Felsen.
Das Herz des Ortes bleibt der kleine Hafen. Die Fischerboote sind noch da, nicht zur Schau, sondern weil sie wirklich arbeiten. Abends sieht man die Boote zurückkehren. In den Restaurants am Wasser gibt es oft den Fang, der erst vor wenigen Stunden ankam.
Nur wenige Minuten entfernt liegen die Ausgrabungen von Egnazia, einer der interessantesten archäologischen Stätten der Region. Du kannst Egnazia am Morgen besuchen und am Nachmittag wieder am Strand sein: praktisch.
Logistisch gesehen ist die Lage einfach zu handhaben. Savelletri ist ein Ortsteil von Fasano und liegt in der Nähe des Itria-Tals. In weniger als einer Stunde erreichst du Alberobello mit den Trulli oder Ostuni mit Blick auf die Adria. So kannst du Strandtage mit Ausflügen in die Dörfer abwechseln, ohne die halbe Ferienzeit im Auto zu verbringen.
Auch beim Essen bleibt man sehr lokal: Meeresfrüchte, Orecchiette, Olivenöl aus der Umgebung und noch aktive Bauernhöfe. Es braucht keine künstlichen Atmosphären: Hier isst man gut, weil die Zutaten gut sind.
Also, du kommst wegen des klaren Wassers und bleibst wegen des ruhigen Hafenrhythmus. Du erkundest Felsen und Ruinen ohne Stress und erlebst ein echtes Apulien, nicht nur aus Fotos.
Wir haben auch einen Abschnitt mit freiem Sandstrand gewählt, aber in Savelletri gibt es nicht nur Strände. Viele bevorzugen die Felsen, die bequem zum Hineingehen ins Wasser sind und perfekt, wenn du gerne tauchst oder schnorchelst. In unserem Fall gab es kostenlose Parkplätze entlang der Straße und einfachen Zugang. Das einzige echte Problem ist der Andrang, besonders an Wochenenden und im August. Wenn du absolute Ruhe suchst, musst du früh kommen, aber für Bequemlichkeit und Service ist es eine praktische Lösung.
Zum Abendessen sind wir zurück zur Osteria del Porto gegangen, wo wir schon letztes Jahr waren. Wir sind gerne zurückgekehrt und es war eine gute Entscheidung. Der Fisch war sehr frisch. Das rohe Meeresfrüchtegericht war das Highlight, die Spaghettoni mit Seeigeln wirklich gelungen und die Cavatelli mit Meeresfrüchten reichlich und gut gemacht. Schneller Service.