Leitfaden zu Lama Monachile

Erfahre, wie du Lama Monachile vom Zentrum von Polignano a Mare erreichst, einem ikonischen Ort mit spektakulären Ausblicken.

Leitfaden zu Lama Monachile

Polignano a Mare ist eine der faszinierendsten Orte in Apulien. Es ist bekannt für seine Klippen und die bezaubernde Altstadt. Lama Monachile zieht Besucher aus aller Welt an. Diese Bucht hat türkisfarbenes Wasser und weiße Kieselsteine. Sie liegt zwischen zwei hohen Klippen und bietet eine atemberaubende Aussicht. Die Einheimischen nennen sie auch Cala Porto. Es ist ein echtes Juwel, das man entdecken sollte.

Es gibt zwei tolle Aussichtspunkte, um sie von oben zu bewundern. Der erste ist die Bourbonenbrücke auf der Via Traiana. Sie bietet einen spektakulären Blick auf die Schlucht der Lama. Diese Brücke ist einer der meistfotografierten Orte der Stadt. Sie ist ein guter Startpunkt für deinen Besuch. Der zweite Punkt ist der Aussichtspunkt an der Via Roma. Er ist leicht zugänglich und liegt direkt gegenüber der Treppe zum Meer. Von hier aus kannst du großartige Fotos machen und die Panorama-Aussicht genießen.

Wenn du im Herzen der Altstadt von Polignano bist, wie auf der Piazza Vittorio Emanuele II, kannst du sie leicht zu Fuß erreichen. Folge der Via Roma, der Hauptstraße, die das Zentrum mit dem neuen Stadtteil verbindet. Gehe Richtung Osten zum Meer. Auf der rechten Seite findest du eine Öffnung zu einem Panoramabalkon. Von dort kannst du Lama Monachile in voller Pracht bewundern. Gehe noch ein paar Meter weiter und du erreichst die Brücke der Via Traiana. Auch dort ist die Aussicht außergewöhnlich. Der Fußweg dauert nur 3-5 Minuten, was den Besuch sehr bequem macht.

Nachdem du die Lama von oben bewundert hast, kannst du zur Strand hinuntergehen. Gehe zurück zur Via Roma und suche eine Steintreppe auf der rechten Seite, kurz vor der Brücke. Diese Treppe führt dich zur kleinen Bucht mit dem Kieselstrand. Der Weg ist kurz, aber steil. Trage deshalb bequeme Schuhe. Der Strand ist frei zugänglich und es gibt keine Einrichtungen. Nimm alles Nötige mit, wie Wasser, Sonnencreme und ein Handtuch, da die Kieselsteine unbequem sein können.

Lama Monachile ist zu jeder Jahreszeit faszinierend. Aber im Sommer kann es sehr voll werden. Wenn du in Ruhe fotografieren möchtest, sind April, Mai, September und Oktober ideal. Auch früh am Morgen ist eine gute Zeit, um die Menge zu vermeiden. Das Licht des Sonnenuntergangs bietet eine warme und stimmungsvolle Atmosphäre. Perfekt, um die Lama von oben zu bewundern.

Wenn du mit dem Auto ankommst, beachte: Das historische Zentrum ist eine verkehrsberuhigte Zone. Du kannst außerhalb parken, zum Beispiel in der Via San Vito oder Via Pompeo Sarnelli. Von dort erreichst du Lama Monachile zu Fuß in weniger als 10 Minuten. Aber sei gewarnt: In der Hochsaison oder an Wochenenden ist Parken in Polignano nicht einfach.

Der Spaziergang vom Zentrum ist kurz und sicher, geeignet für alle Altersgruppen. Doch der Abstieg zum Strand hat unregelmäßige und steile Stufen. Für ältere Menschen oder Personen mit Gehproblemen ist es besser, am Aussichtspunkt zu bleiben. Kinder können die Besichtigung sicher genießen, wenn sie begleitet werden.

Der Ort ist nicht nur eine Postkarte: Er ist auch besonders in Bezug auf den Zugang zum Meer. Die Gegend ist überwiegend felsig, mit kristallklarem Wasser. Du kannst dich frei auf den Felsen niederlassen, da es keine Einrichtungen gibt und der Großteil der Fläche frei ist. Links, mit Blick aufs Meer, führt ein Weg durch die Felsen zu einem weniger besuchten Punkt direkt auf den Felsen. Die Felsen sind bezaubernd und von ihnen springen Athleten aus aller Welt.

Der Anblick bleibt außergewöhnlich: Von der Klippe aus scheinen die Häuser und Resorts von Polignano sich im Wasser zu spiegeln, was eine fast unwirkliche Szenerie schafft. Der Strand besteht aus großen Kieseln, die schön anzusehen, aber unbequem zum Liegen sind. Leider hinterlassen einige Besucher manchmal Müll zwischen den Steinen.

Der Unterschied macht die Uhrzeit. Ich war im August frühmorgens dort und konnte fast allein ins Wasser springen: ruhiges Meer, Stille und unglaubliches Licht. Später am Vormittag war die Szene ganz anders: Von oben sah die Bucht wie ein Ameisenhaufen aus. Das zeigt, dass man den Ort auf zwei völlig unterschiedliche Arten erleben kann, je nach Besuchszeit. Es war das einzige Mal, dass meine Frau nicht sauer war, obwohl sie früh aufstehen musste wegen mir.

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