Die Uferpromenade von Bari

Die Uferpromenade von Bari ist ein faszinierender Ort, der Geschichte, Kultur und natürliche Schönheiten vereint, ideal für romantische Spaziergänge und sportliche Aktivitäten.

Die Uferpromenade von Bari

Die Strandpromenade von Bari ist die längste Italiens und eine der längsten Europas: über 15 Kilometer. Überraschend ist, wie sie sich Kilometer für Kilometer verändert: Die Gebäude ändern sich, die Menschen, die man trifft, und sogar die Art, wie Bari das Meer erlebt, ändert sich.

Zu Fuß kann man es schaffen, aber man muss mehrere Stunden einplanen. Ich habe es einmal gemacht und bin dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgefahren. Die beste Lösung bleibt aber das Fahrrad. Der Weg ist komplett flach, und viele fahren ihn mit dem Fahrrad, vor allem Touristen: Viele mieten ein Fahrrad, um die ganze Promenade zu erkunden.

San Girolamo -- die Promenade, die sich noch verändert

Der ideale Startpunkt ist meiner Meinung nach San Girolamo. Es ist vielleicht der interessanteste Abschnitt, weil er sich noch in der Umwandlung befindet.

Die neue Uferpromenade wechselt zwischen lebendigen und noch unvollständigen Bereichen. Hier wird das Meer wirklich genutzt: Surfkurse, Windsurfen, SUP und Beachvolleyball gehören mittlerweile zur Gegend.

Gleichzeitig haben einige Lokale noch nicht wirklich geöffnet, mehrere Baustellen sind noch da, und nach Sonnenuntergang wird es ziemlich ruhig. Auch die Parkplätze sind weiterhin ein Hauptproblem.

Molo San Nicola -- mein Lieblingsabschnitt

Wenn ich einen Punkt der Strandpromenade von Bari wählen müsste, wäre es wahrscheinlich der Molo San Nicola.

Hier, in wenigen hundert Metern, gehst du vom Teatro MargheritaTeatro Margherita zu den im Hafen vertäuten Booten, dann in die Gassen von Bari Vecchia. Dort findest du Focaccerien, kleine Lokale und historische Läden. Es ist einer der Orte, wo Meer, Altstadt und Alltag aufeinandertreffen.

Gegen Abend setzen sich die Leute auf die Mauer. Einige trinken ein Bier und schauen auf den Hafen. Andere spazieren langsam Richtung Bari Vecchia.

Hier kannst du auch eine der typischsten Erfahrungen in Bari machen: rohen Fisch direkt am Hafen essen, das sogenannte crudo alla barese.

Die Preise sind eher touristisch. Ein Teller Meeresfrüchte mit Brot kostet zwischen 10 und 20 Euro. Die Austern waren wirklich ausgezeichnet.

Am meisten beeindruckte mich die Szene der Fischer. Sie schlagen den Tintenfisch auf die Felsen, um ihn weich zu machen. Währenddessen essen oder trinken die Leute in der Nähe. Das ist sehr typisch für Bari und schwer anderswo in Italien zu finden.

Pane e Pomodoro -- wo die Uferpromenade am Strand endet

Das natürliche Ziel des Spaziergangs ist der Strand von Pane e PomodoroPane e Pomodoro.

Es ist ein öffentlicher Strand, der von den Bewohnern Baris oft besucht wird. Er ist besser organisiert, als man von einem städtischen Strand erwarten würde. Es gibt Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen und sogar eine Gepäckaufbewahrung.

Du brauchst keine besondere Ausrüstung mitzubringen und musst keinen Strandabschnitt bezahlen, um ein paar Stunden bequem am Meer zu verbringen. Es gibt genug Platz, aber an Sommerwochenenden wird es schnell voll. Früh morgens oder am späten Nachmittag ist es sehr angenehm.

Wenn du mit dem Auto kommst, ist der Park and Ride Service die praktischste LösungPark and Ride. Er verbindet den Strandbereich direkt mit den Parkplätzen am Stadtrand. Mit dem Fahrrad dorthin zu fahren, lässt dich das Meer noch mehr genießen.

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