Die Chnéffléne – ein traditionelles Gericht aus dem Aostatal

Die Chnéffléne sind typische Knödel aus dem Aostatal, ein Symbol für Tradition und Geselligkeit.

Die Chnéffléne – ein traditionelles Gericht aus dem Aostatal

Kürzlich habe ich alpine Gerichte probiert. Ein Gericht hat mich beeindruckt, und darüber möchte ich sprechen. Es sind die Chnéffléne, köstliche Gnocchetti aus dem Aostatal, besonders aus dem Gressoney-Tal. Viele reden oft über das Skifahren dort. Aber ich möchte über die Küche sprechen.

Die Walser brachten sie im 12. und 13. Jahrhundert mit. Diese kleinen, unregelmäßigen Bissen sind ein germanisches Erbe. Sie wurden an den italienischen Berggeschmack angepasst. Sie erinnern mich an Spätzle, die ich in Bayern probiert habe. Dort aß ich sie warm und mit geschmolzenem Käse.

Was sind Chnéffléne genau? Es sind winzige Gnocchi aus frischem Teig, ähnlich den Südtiroler Spätzle. Der Grundteig besteht aus Mehl, Milch, einem Ei und einer Prise Salz. Im Gegensatz zu den längeren Spätzle sind Chnéffléne unregelmäßige Kügelchen.

Ein duftendes, schmelzendes Gericht, perfekt gegen die alpine Kälte!

Nach einem schönen Spaziergang am See suchten wir ein Restaurant in Gressoney-Saint-Jean. Zufällig fanden wir das Ristorante Pizzeria Lo Stambecco. Sie empfingen uns freundlich, obwohl es schon spät war.

Die Atmosphäre ist entspannt und locker. Das Personal ist von Anfang an freundlich und hilfsbereit. Wir haben wirklich gut gegessen: ein Vorspeise zum Start, zwei Portionen Chnéffléne als Hauptgang. Dann teilten wir uns ein zweites Gericht, Carbonada mit Polenta, lecker und gut gemacht. Zum Abschluss gab es zwei Desserts.

Wir tranken eine Karaffe Sprudelwasser und einen halben Liter Wein. Die Rechnung betrug 80 Euro. Das war absolut angemessen für die Qualität des Essens und das gesamte Erlebnis.

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