Der Radweg Dobbiaco-Cortina zwischen Natur und Geschichte
Der Radweg Dobbiaco-Cortina bietet einzigartige Panoramen und Geschichte.
Wir waren am Toblacher See, weil er uns empfohlen wurde. Und ich muss sagen, der Tipp war wirklich gut. Er gilt als einer der schönsten Seen der Alpen. Eingebettet zwischen Wäldern und Dolomitengipfeln.
Im Sommer bietet der See viele Aktivitäten. Man kann direkt vor Ort ein Boot mieten. So erlebt man eine kurze Tour auf dem Wasser. Der Naturpfad rund um den See lädt zu einem Tag im Freien ein.
Wir sind aber nicht nur spazieren gegangen. Wir wollten den Tag noch aktiver gestalten. Deshalb entschieden wir uns für die Radroute Toblach-Cortina. Die Fahrräder haben wir gemietet. Ich erzähle euch meine Eindrücke.
Der Radweg Cortina-Dobbiaco ist eine schöne Strecke in den Dolomiten. Er verbindet Cortina d'Ampezzo mit Toblach und führt durch das Pustertal.
Die Dolomiten sind auch im Sommer schön. Und wenn man etwas Gewicht und Stress verlieren will, ist eine Radtour ideal.
Obwohl ich nach einer schönen Radtour keine Diät halten kann.
Die Route beginnt im Zentrum von Cortina. Hier trifft sie auf den Radweg aus Calalzo di Cadore. Nach einem kurzen asphaltierten Abschnitt wird der Weg komplett zu einer Schotterstraße. Diese ist ideal für Mountainbikes, Gravelbikes und E-Bikes.
In Richtung Cortina-Dobbiaco gibt es einen konstanten Anstieg. Dieser ist etwa 13 km lang und führt zum Passo Cimabanche, auf etwa 1500 Metern Höhe. Von dort geht es bergab zum Lago di Landro. Dies ist einer der schönsten Punkte. Danach führt der Weg leicht bergab bis nach Dobbiaco, auf etwa 1200 Metern Höhe. Viele Radfahrer fahren weiter bis nach San Candido. Das sind nur wenige Kilometer mehr von Dobbiaco. So wird die Tour noch beeindruckender.
Der Rückweg verläuft auf demselben Radweg. Man fährt also von Dobbiaco (oder San Candido) zurück zum Passo Cimabanche. Dann geht es hinunter nach Cortina. Die Strecke von Dobbiaco nach Cortina und zurück misst etwa 55 km. Startet und endet man in Cortina, sind es etwa 50 km. Der Höhenunterschied ist moderat, verteilt sich aber auf lange, gleichmäßige Anstiege. Besonders in der Richtung Dobbiaco-Cortina.
Der Untergrund besteht komplett aus Schotter und Kies. Nach dem kurzen asphaltierten Anfang gibt es keinen nennenswerten Asphalt mehr. Das macht den Weg etwas anstrengender, besonders beim Anstieg vom Lago di Landro zum Passo Cimabanche. Die Richtung Cortina-Dobbiaco ist bergauf deutlich anspruchsvoller. Die meisten Radfahrer nutzen E-Bikes für die Anstiege. Aber auch mit traditionellen MTBs wird die Strecke von gut trainierten Fahrern bewältigt.
Technisch ist die Strecke leicht. Es gibt keine bedeutenden Schwierigkeiten. Der Untergrund ist gleichmäßig und die Steigungen sind nie extrem. Sie ist für ein breites Publikum geeignet, auch für Familien. Bei Kindern sollte man jedoch die Gesamtlänge (etwa 30 km einfach) gut überlegen.
Der Weg führt größtenteils durch den Wald. Es gibt immer wieder Ausblicke auf Bäche, den Lago di Landro und die umliegenden Dolomitengipfel. Die Aussichtspunkte sind zahlreich und sehr beeindruckend. Der Radweg ist in jeder Jahreszeit spektakulär. Viele halten ihn für besser als andere Radwege in der Region, wie die San Candido-Lienz. Das liegt am authentischeren Dolomitenumfeld und den atemberaubenden Ausblicken.