Das Aostatal mit dem Hund und den besten Wanderwegen
Entdecken Sie die besten hundefreundlichen Wanderwege im Aostatal für ein unvergessliches Abenteuer mit Ihrem Hund.
Eine der Sachen, die das Aostatal besonders geeignet für Reisen mit Hund macht, ist die Vielfalt der Wege auf wenigen Kilometern.
In derselben Ferienzeit kann man von fast flachen Wegen wie dem Ru Courthoud zu hochgelegenen Gebieten wechseln, die mit der Seilbahn erreichbar sind. Es gibt auch kühlere, schattige Täler, wo man im Sommer ohne zu technische Wanderungen spazieren kann.
Aber Vorsicht: Im Nationalpark Gran Paradiso ist der Zugang für Hunde streng begrenzt oder verboten, um die alpine Fauna zu schützen. Hunde sind nur in den Talgebieten erlaubt und müssen immer an der Leine geführt werden. Im Sommer gibt es zudem eine temporäre Ausnahme: vom 15. Juli bis 15. September sind einige vom Park genehmigte Wege auch mit Hund zugänglich, immer an der Leine.
Wenn Sie einen einfachen Weg suchen, der auch mit einem nicht besonders trainierten Hund machbar ist, ist der Ru Courthoud einer der interessantesten Wege der Region. Der Weg folgt einem alten Bewässerungskanal und hat sehr seltene Eigenschaften für die Berge im Aostatal: Er ist lang, aber fast flach, oft schattig und hat mehrere Wasserstellen entlang des Weges.
Die gesamte Strecke ist über 15 Kilometer lang, kann aber auch teilweise begangen werden, ohne den Reiz des Spaziergangs zu verlieren. Wegen der fehlenden starken Steigungen wird er oft von Reisenden mit älteren Hunden, großen Hunden oder einfach von denen gewählt, die zu technische Wanderungen vermeiden wollen.
Mein persönlicher Tipp: Immer ein Geschirr mit zwei seitlichen Taschen am Hund befestigen, damit er seine Sachen selbst tragen kann (Wasser, Näpfe, Tüten, Tagesfutter). Entlang vieler Wanderwege trifft man auf Kühe auf den Almen: Normalerweise werden sie beaufsichtigt, und ein wenig Aufmerksamkeit reicht in der Regel aus, um Probleme zu vermeiden.
Breuil-Cervinia und Valtournenche, leicht mit dem Auto erreichbar, Hunde dürfen kostenlos die Aufstiegsanlagen nutzen, solange sie an der Leine und mit Maulkorb sind.
Im Sommer kann man Plateau Rosà erreichen, wo auch in den heißesten Monaten oft Schnee liegt und die Temperaturen viel niedriger sind als im Tal. Oder man steigt in Richtung Salette auf, ein Gebiet, das vor allem von Familien wegen des Summer Parks besucht wird. Für Wanderfreunde bietet das Gebiet zahlreiche gut ausgeschilderte Wege mit Gehzeiten und Schwierigkeitsgraden, viele davon auch für Ausflüge mit dem Hund geeignet.
Leine und Maulkorb im Rucksack sind Pflicht: Auf den Wegen trifft man oft Kühe und Murmeltiere.
Chamois ist ein besonderer Ort, auch für Reisende mit Hund. Es ist der einzige italienische Ort nicht mit dem Auto erreichbar. Das bedeutet kein Verkehr, kaum Lärm.
Am praktischsten ist die Seilbahn von Buisson. Das Hundeticket für die Seilbahn Buisson-Chamois kostet etwa 3 Euro. Für Erwachsene kostet das Standardticket hin und zurück etwa 6 Euro. Die Fahrten starten normalerweise alle 30 Minuten, von früh morgens bis abends.
In Chamois kann man auch ohne lange Wanderungen einen Tag verbringen. Viele Leute spazieren einfach zwischen den Ortsteilen, bleiben auf den Wiesen in der Nähe des Zentrums und erreichen in Ruhe den Lago di Lod.
Einer der praktischsten Wege mit Hund führt zum Lago di Lod. Man erreicht ihn in etwa vierzig Minuten zu Fuß oder mit dem Sessellift. Im Sommer entspannen sich viele Besitzer hier am Wasser. An heißen Tagen gehen manche Hunde sogar in den See, um sich abzukühlen.
Von Champoluc kann man auch den Lago Blu erreichen. Dieser kleine Alpensee liegt am Fuß des Monte Rosa. Der beliebteste Weg startet in Saint-Jacques. Er dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden hin und zurück, mit einem moderaten Anstieg, der auch für Hunde geeignet ist.
Courmayeur ist ein Ort in der Region Aostatal. Hier kann man Spaziergänge, Seilbahnen und touristische Dienstleistungen leicht kombinieren, auch mit Hund. Von hier startet auch die Skyway Monte Bianco, die Seilbahn bis zur Punta Helbronner auf 3466 Metern Höhe.
Hunde können mit einem Pet Pass auf die Skyway Monte Bianco. Dieser kostet online etwa 15 Euro, an der Kasse etwas mehr in der Hochsaison. Entlang der Strecke und in den Panoramapavillons gibt es auch Schüsseln mit frischem Wasser. Für die Nutzung von Seilbahn und öffentlichen Verkehrsmitteln ist normalerweise ein Maulkorb oder eine Transportbox für kleinere Hunde erforderlich.
In der Umgebung von Courmayeur bietet das Val Vény breite und wenig technische Wege. Es gibt Abschnitte im Wald und eine offene Sicht auf den Mont Blanc.
Wer einige Bereiche des Gran Paradiso mit Hund sehen möchte, findet einige erlaubte Wege. Diese sind zu bestimmten Jahreszeiten zugänglich, besonders in der Gegend von Pont Valsavarenche und dem Colle del Nivolet.