Cala Verde: Natur und Ruhe
Cala Verde ist eine wilde Bucht in Monopoli, ideal für diejenigen, die Ruhe und Natur suchen.
Südlich von Monopoli liegt Cala Verde. Es gibt keine auffälligen Schilder, keine Stege, keine Bars oder Einrichtungen in der Nähe. Wenn du nicht weißt, wo es ist, fährst du einfach vorbei. Man erreicht es über einen kurzen Schotterweg und dann geht es hinunter zum Meer. Deshalb ist es weniger überlaufen als andere Buchten, zumindest an Wochentagen oder außerhalb der Saison.
Der erste Punkt ist praktisch: Es gibt keinen organisierten Parkplatz und der Zugang ist uneben. Es ist besser, das Auto vorher abzustellen und nicht bis ganz nach unten zu fahren. Besonders mit niedrigen Autos oder nach Regen. Die letzten Meter gehst du zu Fuß auf Schotter: nur wenige Minuten, aber mit Taschen und Sonnenschirm in der Sonne fühlt es sich länger an.
Wenn du ein B&B oder eine Wohnung im historischen Zentrum von Monopoli hast, bedeutet das Auto zu Cala Verde zu fahren, dass du bei der Rückkehr einen Parkplatz finden musst. Das ist nicht einfach, besonders im Juli/August: Das Zentrum hat eine begrenzte Verkehrszone, es gibt wenige Plätze, Touristen sind überall, und oft fährt man 15-20 Minuten (oder länger) herum, bevor man einen Parkplatz findet. Viele Einheimische wissen das und kommen früh oder mit dem Fahrrad/Roller. Wenn möglich, wähle eine Unterkunft näher an der Südküste - das spart viel Stress!
Wenn du breite Strände und nahegelegene Dienstleistungen suchst, ist es nicht die bequemste Wahl. Hier geht es um etwas anderes: das Gefühl eines einfachen Meeres, fast wie vor zwanzig Jahren, als ein Tag am Meer nicht 50 Euro pro Person kostete! Der Strand wechselt zwischen glatten Felsen und kleinen Abschnitten goldenen Sands. Er ist nicht groß: Platz für ein Handtuch gibt es, aber in der Hochsaison füllt es sich schnell, auch weil er mit einem nahegelegenen Campingplatz verbunden ist. Wir wählten einen Wochentag und den späten Nachmittag, um den Andrang zu vermeiden.
Der Einstieg ins Wasser ist nicht einfach oder sofort: Der Grund ist uneben, mit herausragenden Felsen und rutschigen Platten. Dafür sind die Unterwasserlandschaften ideal zum Schnorcheln. Auch nahe am Ufer findest du Spalten, kleine Verstecke und Fische, die sich zwischen den Felsen bewegen. Wenn du lieber im Wasser als unter dem Sonnenschirm bist, ist es wunderschön.
Die Gegend liegt in Richtung Capitolo. Vom Zentrum Monopolis aus erreichst du sie an ruhigen Tagen in wenigen Minuten. Im Juli und August dauert es länger wegen Verkehr und Parkplatzsuche. Die Regel bleibt einfach: vor 9 Uhr ankommen oder am späten Nachmittag fahren.
Mein erstes Bad in Cala Verde nahm ich im Mai. Das Wasser ist frisch, oft unter 20 Grad. Aber mit Sonne kann man problemlos hineingehen. Diese Temperatur bleibt bis November ähnlich. Tatsächlich kannst du fast das ganze Jahr schwimmen.
Cala Verde gehört zu den freien Stränden, die es in Monopoli noch gibt. Richtung Capitolo gibt es viele Strandbäder. Zwischen den Lidos gibt es kleine Buchten und felsige Abschnitte mit freiem Zugang. Es sind keine großen, ausgestatteten Strände, sondern gemütlichere Ecken, die auch Einheimische besuchen.
Wenn du echte Naturpools suchst, sind die bekanntesten bei den Calette von Torre Cintola, Richtung Capitolo. Alte Tuffsteinbrüche, die vom Meer gefüllt wurden, haben natürliche Becken geschaffen. Der Zugang ist frei, aber man muss über Pfade und Felsen hinunter. Geeignete Schuhe und etwas Vorsicht sind nötig.
In vielerlei Hinsicht erinnert das Meer dieser Buchten an das von Savelletri: klares Wasser, schnell felsiger Boden, Farben von Grün bis tiefem Blau je nach Licht. Du findest keine gleichmäßige Sandfläche, sondern kleine Buchten, wo Felsen ins Meer ragen und Transparenzen schaffen. Auch die Atmosphäre ist ähnlich: weniger gebaut, einfacher, mit dem Gefühl einer noch einfach erlebten Küste. Und tatsächlich ist die Entfernung minimal, daher ist es derselbe Adriaküstenabschnitt mit sehr ähnlichen Merkmalen.