Aperitif in Bari

Der Aperitif in Bari ist ein soziales Ritual, das junge Menschen, Studenten und Touristen in einer Atmosphäre der Geselligkeit und des Teilens vereint.

Aperitif in Bari

In Bari ist der Aperitif eine tägliche Gewohnheit. Wenn die Sonne untergeht, ändert die Stadt ihren Rhythmus. Die Plätze werden wieder zu Treffpunkten. Bari ist eine sehr fleißige Stadt. Aber sie hat den Genuss am Leben nicht verloren!

Nach der Arbeit treffen sich viele junge Berufstätige in Bars. Nicht nur im Zentrum, sondern überall. Anwälte, Ärzte, Lehrer und Angestellte verabreden sich für einen Drink. Oft wird daraus ein langes Gespräch. Die Atmosphäre ist entspannt. Man tauscht Ideen, Eindrücke und Tageserlebnisse aus.

Auch Studenten tragen entscheidend zu dieser Stimmung bei. Die Universität von Bari bringt viele junge Leute in die Stadt. Für sie ist der Aperitif eine natürliche Pause vom Studium. In den Bars nahe dem Campus gibt es einfache und günstige Angebote. Sie sind für ein kleines Budget gedacht.

Für viele auswärtige Studenten ist der Aperitif auch eine Möglichkeit, sich weniger fern von zu Hause zu fühlen. In den Lokalen im Zentrum entstehen enge Gruppen. Freundschaften entstehen und praktische Infos werden geteilt: Kurse, Professoren, Mieten, Alltag. Es geht über das Trinken hinaus. Es wird Teil der Uni-Erfahrung.

Erasmus-Studenten finden im Aperitif oft den ersten echten Kontakt zur Stadt. Zwischen informellen Abenden und multikulturellen Treffen. Der Aperitif wird eine Gelegenheit, Sprachen und Gewohnheiten zu mischen. Man lernt sich ohne Formalitäten kennen. Für ein paar Stunden fühlt man sich als Teil des lokalen Lebens.

Ich erzähle euch von einer persönlichen Erfahrung. Wie ihr wisst, liebe ich das Meer. Für den Aperitif wählte ich ein historisches Lokal am Lungomare, La Ciclatera Sotto Il Mare.

Wir kamen an, und alle Tische waren schon besetzt. Auf die Frage nach der Wartezeit antwortete der Wirt sehr freundlich. Er erklärte, dass in etwa zwanzig Minuten ein Tisch frei werde. Er lud uns ein, etwas weiter vorne zu warten. Dort, an der Mauer beim Fort, gab es etwas Schatten. So war es dann auch. Eine einfache Geste, aber nicht selbstverständlich, die ich sehr schätzte.

Sobald wir saßen, bestellten wir einen Maxi-Toast, "tapas baresi" - kleine, gut gefüllte Brötchen - eine wirklich gut gemachte und großzügige Pinsa, einen Spritz, einen alkoholfreien Cocktail und zwei weitere alkoholfreie Getränke. Die Endrechnung betrug etwa 12 Euro pro Person. Angesichts der Lage, der Aussicht auf die Küste, der Portionen und der Qualität ist der Preis mehr als angemessen. Ganz anders als das, was ich in Mailand ausgegeben hätte. Mein magisches Mailand.

In Bari muss man für einen guten Aperitif nicht ins Zentrum gehen. Die Stadt bietet auch in den Außenbezirken viele gute Alternativen. Jeder hat seine eigene Identität, unterschiedliche Angebote und Preisklassen für jeden.

In Madonnella gibt es ideale Orte für einen Aperitif. Die Preise variieren, sind aber oft angemessen zur Lage. Bedenkt, dass Madonnella der reichste Stadtteil von Bari sein soll. Hier fand ich jedoch ein gutes B&B zu einem akzeptablen Preis.

Poggiofranco empfehle ich denen, die gepflegte Umgebungen suchen. Dort gibt es moderne Angebote und gut gemachte Cocktails.

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